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Standards und Rahmenwerke

BSI-Standard 200-4 für Geschäftskontinuität

Verbinde Geschäftsfortführung, Notfallplanung, Wiederanlaufziele, Übungen und Nachweise in KaitoSec.

BSI-Standard 200-4 beschreibt Geschäftskontinuitätsmanagement, auch Business Continuity Management oder BCM genannt. Für KaitoSec zählt, dass kritische Prozesse, Wiederanlaufziele, Abhängigkeiten und Übungen nachweisbar gesteuert werden.

Beratungsziel

BausteinInhalt
NormzielBSI-Standard 200-4 unterstützt Aufbau und Betrieb eines Geschäftskontinuitätsmanagementsystems mit Analyse, Strategie, Notfallplanung, Übungen und Verbesserung.
FunktionKaitoSec verbindet Prozesse, Assets, Lieferanten, Risiken, Wiederanlaufziele, Notfallmaßnahmen, Übungen und Nachweise.
ErgebnisEine prüfbare BCM-Sicht mit kritischen Prozessen, Abhängigkeiten, Notfallplänen und Übungsnachweisen.

Wann relevant

SituationRelevanz
Kritische Prozesse dürfen nur kurz ausfallenWiederanlaufziele und Abhängigkeiten müssen dokumentiert werden.
ISO 27001 oder NIS2 fordert ResilienzBCM-Nachweise stützen Verfügbarkeit und Krisenfähigkeit.
Lieferanten beeinflussen BetriebsfähigkeitAusweich- und Kommunikationswege müssen geprüft werden.

Umsetzung in KaitoSec

ArbeitKaitoSec-ObjektErgebnis
Kritische Prozesse erfassenProzesseProzessverantwortung und Auswirkung sind bekannt.
Abhängigkeiten verbindenAssets und LieferantenSysteme und Dienstleister sind zugeordnet.
Wiederanlaufziele festlegenProzesse oder MaßnahmenZielzeiten und Prioritäten sind dokumentiert.
Notfallmaßnahmen steuernMaßnahmenVerantwortliche, Fristen und Nachweise sind gepflegt.
Übungen nachweisenAudits oder NachweiseÜbungsergebnis und Verbesserung sind sichtbar.
Restlücken bewertenRisikenAusfallrisiken sind behandelt.

Gutes Beispiel

FeldBeispiel
Kritischer ProzessKunden-Support für Sicherheitsvorfälle.
ZielWiederaufnahme innerhalb von vier Stunden.
AbhängigkeitenTicketsystem, Identitätsdienst, Bereitschaftsplan.
RisikoAusfall des Ticketsystems verzögert Reaktion.
MaßnahmeErsatzkanal und Bereitschaftsübung.
NachweisÜbungsprotokoll mit Abweichung und Verbesserung.

Qualitätsmaßstab

Das ist ausreichend, wenn kritische Prozesse, Wiederanlaufziele, Abhängigkeiten, Notfallmaßnahmen und Übungsnachweise klar dokumentiert sind.

Häufige Fehler

FehlerBeraterhinweis
Notfallplan ohne ProzessbezugPlane ausgehend von kritischen Geschäftsprozessen.
Übungen nicht auswertenEine Übung braucht Ergebnis, Abweichung und Folgeaktion.
Lieferantenabhängigkeit unterschätzenKritische Dienstleister müssen Teil der BCM-Betrachtung sein.

Weiterarbeit

SituationNächster Schritt
Kritische Prozesse sind bekanntAbhängigkeiten zu Assets und Lieferanten ergänzen.
Notfallplan existiertÜbungsnachweis und Verbesserung anlegen.
Zielzeit ist unrealistischRisiko und Managemententscheidung dokumentieren.

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