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Anleitungen

BSI IT-Grundschutz mit KaitoSec umsetzen

Führe Strukturanalyse, Schutzbedarf, Modellierung und Grundschutz-Check mit KaitoSec zusammen.

BSI IT-Grundschutz braucht eine saubere Struktur. Entscheidend ist, dass Informationsverbund, Zielobjekte, Schutzbedarf, Bausteine und Umsetzungsstatus zusammenpassen.

Beratungsziel

BausteinInhalt
NormzielBSI-Standard 200-2. Informationsverbund, Strukturanalyse, Schutzbedarf, Modellierung und Risikoanalyse müssen nachvollziehbar zusammenpassen.
FunktionKaitoSec ordnet Assets, Zielobjekte, Schutzbedarf, Grundschutz-Anforderungen, Umsetzungsstatus, Risiken und Maßnahmen in einem Arbeitsfluss.
ErgebnisEin prüfbarer Grundschutz-Stand mit begründeter Modellierung, offenen Lücken und priorisierten Maßnahmen.

Arbeitsweg

SchrittArbeit in KaitoSecErgebnis
1Geltungsbereich, Prozesse, Standorte und Zielobjekte beschreiben.Abgegrenzter Informationsverbund.
2Anwendungen, Systeme, Räume, Netze und Prozesse als Assets erfassen.Strukturierte Asset-Liste.
3Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit begründen.Schutzbedarfsfeststellung.
4Relevante Anforderungen aus Katalogen aktivieren und verbinden.Modellierung mit Anforderungen.
5Soll und Ist je Anforderung prüfen.Lückenliste mit Status.
6Hoher oder sehr hoher Schutzbedarf wird risikobasiert vertieft.Zusätzliche Risiken und Maßnahmen.

Gutes Beispiel

FeldBeispiel
InformationsverbundProduktbetrieb Cloud-Dienst.
ZielobjektCRM-Plattform als Anwendung.
SchutzbedarfVertraulichkeit hoch wegen Kundendaten.
BausteinbezugIdentitäts- und Berechtigungsmanagement.
LückePrivilegierte Rechte werden nicht regelmäßig geprüft.
MaßnahmeQuartalsweise Zugriffsprüfung mit Nachweis.

Qualitätsmaßstab

Das ist ausreichend, wenn jedes kritische Zielobjekt einen begründeten Schutzbedarf, passende Anforderungen und einen nachvollziehbaren Umsetzungsstatus hat.

Häufige Fehler

FehlerBeraterhinweis
Strukturanalyse zu technisch haltenGeschäftsprozesse und Informationen gehören genauso hinein wie Systeme.
Schutzbedarf ohne SchadensszenarioBegründe, welcher konkrete Schaden bei Verlust, Fehler oder Ausfall entsteht.
Bausteine mechanisch zuordnenPrüfe, ob die Anforderung im konkreten Zielobjekt wirklich passt.

Weiterarbeit

SituationNächster Schritt
Schutzbedarf ist hochErgänzende Risikoanalyse planen.
Modellierung ist unklarZielobjekte und Bausteinbezug prüfen.
Lücken sind offenMaßnahmen priorisieren und Nachweise festlegen.

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